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Über den Dächern Londons – Zu Fuß über die Tower Bridge

März. Sonnenschein. Endlich wage ich es! Aufzug. Nervosität?! Weite Sicht. Glasboden. Glücklich. Sehr, sehr glücklich.

Während meines letzten Londonurlaubs war es endlich so weit. Als ich 2014 das erste Mal, dort mit meiner besten Freundin, nach London startete, war das erste, was ich aus dem Flugzeug entdecken konnte: die Tower Bridge. Deswegen ist sie mir sicher, bis zum heutigen Tag, lieber als der Big Ben. Oder weil ich Brücken einfach schön finde. Das kann es auch sein. ;)

Bei meinem ersten Londontrip sind wir mit dem Hop-on/Hop-off-Bus drüber gefahren. Beim zweiten großen Trip haben wir wenigstens zum Teil auf ihr gestanden, doch nun beim dritten großen Trip, ließ ich mich nicht lumpen und wollte hoch. Wollte die Straßen Londons unter mir sehen; einfach anders, als wenn man im LondonEye stand.

Die Tickets haben wir vorab online über towerbridge.uk bestellt. (Da ich wieder eine Ausbildung mache, war für mich sogar der Schülerpreis drin.) Anschließend bekamen wir eine Mail und vor Ort haben wir das pdf-Dokument (mit Nachweis meines Ausweises) gegen reguläre Tickets eingetauscht. Eine Zeitersparnis hat uns das nicht eingebracht, aber da an diesem Tag auch nicht all’ zu viel los war, sind wir relativ eilig in 244 Meter Höhe befördert worden.

Dort angekommen erhält man – sobald das Wetter mitspielt – einen herrlichen Überblick über London. Natürlich schaut man schon auf den Boden, wo denn der erste Glasboden eingesetzt ist, doch sollte man dennoch nicht die Informationstafeln rechts und links außer Acht lassen. Vor allem nicht dann, wenn man ein Stückchen Heimat entdeckt, wie es bei mir der Fall war. ♥

Und doch war man voller Jubel als man auf diesen beknackten Glasboden stand. Man sieht nicht viel: die Straße unter sich; aber ich finde, dass es jedes Mal ein tolles Gefühl ist, was man auch beim Tokyo Tower erleben kann.

Sobald ihr diesen Gang hinter euch gebracht habt, liegt es bei euch, wieder zurück zu gehen oder die Treppenstufen hinab, aus dem “Hauptgebäude” hinaus und euch noch den Maschinenraum anzusehen, was ich jedem empfehlen würde.

Die kurze Zeit, die man an der frischen Luft ist, eignet sich auch ideal dafür um Fotos zu machen. :D

Der Ein- und Ausgang des Maschinenraums führt durch den Souvenirshop, welcher von mir – bewusst – ziemlich außer Acht gelassen wurde.

Also: London von oben sehen? Hoch auf die Tower Bridge, für wenig Geld!

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