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Tag 2 | Shibuya, Asakusa, Harajuku – quer durch Tokyo!

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Am heutigem Tag traf ich mich mit der lieben Sophia, welche ich im Internet – über eine Reise-Facebook-Gruppe – kennengelernt habe.
Noch in Deutschland haben wir miteinander geschrieben und die ein oder andere Sprachnachricht ausgetauscht.
Nun wollten wir uns treffen. In Japan. Tausende Kilometer weit fort von Zuhause. :D

Also verabredeten wir uns für den Morgen in Shibuya, vor dem riesigen Starbucks, welcher sich direkt an der berühmten Shibuya-Crossing befindet.
Nachdem ich in Shibuya angekommen war, musste ich den richtigen Weg dennoch erst einmal finden. Hier erfuhr ich das erste Mal – nach 2014 – die Freundlichkeit der Japaner und konnte meine Japanischkenntnisse auf die Probe stellen.
Nach dem Weg fragen. Das Schöne:
anscheinend hatte ich mich bei den Ausgängen so verfranzt, sodass sogar die junge Japanerin ihr Handy zücken musste und Google Maps aufrief.
(Merkt euch: Google Maps ist euer bester Freund! – aber auch nur bei funktionierender Internetverbindung.)

Wenige Minuten später befand ich mich am Starbucks, an welchem auch schon Sophia stand und auf mich wartete.
Das erste Treffen – und wir haben gleich gemerkt: wir ticken gleich. :D
Also suchten wir uns erst einmal einen Ort zum frühstücken, welchen wir auch gleich, in einer breiten Seitenstraße in Form eines Cafés ausfindig machen konnten.

Hier bestellten wir uns beide ein Panini (gaaanz japanlike! :D) und staunten darüber, dass es uns eher mehr als die Japaner verwirrte, wenn andere Europäer oder Amerikaner das Café besuchten.

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Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zur Shibuya-Crossing und verewigten uns hier zum erstem Mal gemeinsam auf einem Foto, welches liebe Japanerinnen von uns gemacht haben.

Unser nächster Stopp, war mir unheimlich wichtig: ich wollte noch einmal Hachiko besuchen.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die Geschichte, hinter dem Namen der treusten Seele Japans. ♥

Ein Hund, der täglich sein Herrchen zur Bahn begleitet und wieder abgeholt hat. Bis zu dem Tag, als das Herrchen nicht wieder zurück kam, weil er während seiner Arbeitszeit verstorben ist.

Trotzdem ging Hachiko jeden weiteren Tag – zehn Jahre lang – weiter zum Bahnhof, in der Hoffnung seinen Besitzer noch einmal abholen zu können.

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Ich liebe diese Story. ♥
Genau so sehr, wie ich die Statue dieses Hundes liebe, welche sich direkt am gleichnamigen Ausgang – dem Hachiko Exit – befindet.
(Übrigens ist der Shibuya-Bahnhof auch der Bahnhof aus der Geschichte. :))

 

 

 

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Asakusa, wo uns der berühmte Senso-ji Tempel erwartete.


Er ist Tokios ältester Tempel und das beschert ihm natürlich jede Menge Besucher. Massig. Aus allen Herrenländern.

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Hier seht ihr übrigens Sophia, Jasmin und mich. Jasmin haben wir vor Ort kennen gelernt, weil Sophia unbedingt mit einer Frau im Yukata ein Foto machen wollte. Lustigerweise besucht sie eine Schule in Deutschland und konnte uns somit ohne Probleme verstehen. Begleitet von ihrer lieben Mama, die uns liebevoll nach Shanghai einlud, wenn wir es mal sehen wollen (was bei Sophia sogar sehr bald so sein wird :D) hatten wir einige lustige Minuten an diesem Denkmal.

 

Nachdem uns hier ein wenig der Regen und das Donnergrummeln überraschte, gingen wir ein wenig Abseits durch die Gassen und erfreuten uns einfach an unserer Zeit in Japan und daran, dass wir uns so gut verstanden. :)

Einen kurzen Halt machten wir in einem der vielen Kombinis und gönnten uns hier einem Niku-pan. おいしい! *.* (oishii – dt: lecker)

Anschließend trennten Sophia und ich uns, da es für mich nun noch einiges an Bürokratie zu erledigen gab.
Zuerst besuchte ich das Amt, um mich im Stadtteil zu registrieren (ähnlich wie ein Einwohnermeldeamt) damit eine Adresse den Weg auf meine Registration Card fand und anschließend führte mein Weg zum japanischen Postamt, um dort ein Bankkonto zu erstellen. (erinnert ein wenig an die Deutsche Post…)

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Hier ein Bild von meinem Sparbuch,
was mir nach einer kurzen Anmeldung bereits ausgehändigt wurde.
Die Bankkarte wird einige Tage später mit der Post zugestellt.

(Das Konto wird übrigens mit meiner Ausreise aus Japan im nächstem Jahr ungültig. Schade eigentlich.)

Anschließend ging es zurück in die Unterkunft, in welcher wir online meine SIM-Karte bestellt haben.
(Ich liege bei ca. 12€ kosten für 3GB Datenvolumen und 700 Freiminuten, innerhalb Japans – Deutschland, schau dir diese Zahlen an!
Leider ist auch diese SIM-Karte nur auf ein Jahr beschränkt, weshalb ich sie bei weiteren Japanurlauben nicht mehr nutzen kann… DAS IST MIES. ><)

Innerhalb von ca. zweieinhalb Stunden war dann der Bürokratiekram erledigt, weshalb ich mich nach kurzem frisch machen wieder auf den Weg in die Stadt machte; dieses Mal ging es nach Harajuku, wo Sophia und ich uns für das Abendessen verabredet haben.

Dort angekommen liefen wir erst einmal die Shoppingstraße ab, welche von Gucci, PANDORA usw. gesäumt wurde. Mein Interesse erweckte aber ein Ben&Jerrys-Eiscafé, welches wir aber, nachdem wir auf die Preistafel geschaut hatten, gleich wieder verließen.

wt27Irgendwann verließen wir die gerade Straße und machten ein paar Nebenstraßen unsicher. Und hier stießen wir auf das Laimai; ein kleines vietnamnesisches Restaurant.
Durch Sophias Besuche in Vietnam hatten wir die Hoffnung, dort etwas Leckeres zu essen zu bekommen.

Und das haben wir. ♥
Für uns beide gab es Curry mit Reis.

 

Abschließend gingen wir noch ein wenig durch die dunklen Gassen, ein wenig abseits vom Trubel und fanden die großen Villen und teuren Autos, nicht unweit des Zentrums entfernt.
Plötzlich wurde es ein wenig heller und wir fanden uns am Anfang (oder Ende?!) der Takeshita Street wieder, wo ich mir zum krönenden Abschluss meines ersten richtigen Japantages noch einen Crêpe gönnte. Ich liebe Crêpe, vor allem japanische! ♥

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Und so endete mein Dienstag. Der erste Dienstag in Japan.
Und viele weitere werden folgen!

 

Ein Kommentar

  1. […] Am Tag meiner Registrierung und Erstellung des Online-Nutzerkontos, mit Hilfe meines Betreuers (gleich am zweiten Tag… hier nachzulesen) hatte ich immer noch nicht meine SIM-Karte erhalten. Stattdessen wurde ich mit Mails bombardiert […]

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