Tag 3 | Akihabara und Ueno

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Der nächste Tag. Ein Mittwoch!

Heute wollten wir nach Akihabara, DAS Elektronikviertel Tokios erobern.

Nachdem ich drei Ausgänge abgeklappert hatte, fand ich Sophia dann auch, welche sich gerade sehr interessiert einen – wir vermuten – polizeilichen Übergriff, welcher ohne große Aufmerksamkeit (von Polizisten in zivil) ansah.
Anschließend bewegten wir uns in Richtung Akihabra, hatten aber beide noch nicht richtig gefrühstückt, weshalb wir in ein kleines Restaurant einkehrten, welches unsere Aufmerksamkeit durch den Auswahlautomaten am Eingang erhaschte.

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Sophia hatte solch einen Automaten noch nie genutzt und weil die Preise für akihabarische (gibt es das Wort überhaupt?! :D) Verhältnisse durchaus günstig waren, nutzten wir die Chance und probierten es gleich aus.

Anschließend genoss ich mein Curry (curry-fanat*) und Sophia ihre Soba-Nudelportion. Richtig gestärkt machten wir uns nun also auf den Weg durch die Straßen, die Spielautomaten zu plündern! Und nein, so wirklich gelang uns das nicht.

Gerne wollte ich noch einmal das Geschäft MANDARAKE (ein Laden für Gebrauchtartikel aus dem Anime- und Mangabereich) besuchen, weshalb wir uns nach Besuchen in anderen Läden nun auf die Suche nach dem großen Gebäude machten.
Hier hatten wir das Glück auf zwei nette Mädchen zu stoßen, welche beide ihre Smartphones zückten um uns in die richtige Richtung zu weisen.

Da das Geschäft noch geschlossen hatte, wendenten wir uns dem 100¥-Laden zu, welcher sich schräg gegenüber befand.
Ich bin ein absoluter Fanat was diese Art von Läden betrifft, aber dieser war mir definitiv zu klein und viel, viel zu eng. ><
Trotzdem nahm ich die Möglichkeit war und kaufte mir einen Fächer, mit Fuji-Muster.

Anschließend gesellten wir uns in die Schlange, die vor dem MANDARAKE entstanden war und folgten anderen Personen, an Cosplayern/Verkäufern in das achtstöckige Geschäft.
Meine Wunschnovel hatten sie leider nicht dort und auch sonst war ich bei diesen Preisen eher abgehalten irgendetwas von meinem hart Ersparten in diesem Laden zu lassen.

Somit nahmen wir die Treppe nach unten – wollten nicht mehr auf den Aufzug warten – und liefen prompt in Sara rein, welche mich bei meiner Reise 2014 als zweite Reiseführerin begleitet hatte.
So glücklich! :D

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Ich wusste, dass Sara zum gleichen Zeitpunkt in Tokio sein wird; aber wir sprechen von einer Weltmeteropole! Trotzdem hatten wir uns getroffen, uns unterhalten und schnell für ein Foto posiert, welches ich am Abend Susanne, meiner ersten Reiseleitung von vor zwei Jahren per WhatsApp zukommen ließ.
Die war vielleicht irritiert. :D

 

Später ging es für Sophia und mich wieder zurück in Bahnhofsnähe. Hier machte ich mich auf in ein großes Elektronikgeschäft, welches in den oberen Stockwerken noch einiges für Kinder und Jugend bereithielt: Spielzeug!

Durch die Reihen schlendernd entdeckte ich Puzzle, bekanntes und unbekanntes und blieb bei dem ein oder anderen Spiel hängen, weil es mal eben eine deutsche Aufschrift hatte. :D

Da Sophia bereits am nächsten Tag ihren letzten Tag in Tokyo verbringen sollte, machte sie sich auf den Weg in ihre Unterkunft, um das ein oder andere zusammenpacken.

Ich machte mich hingegen noch einmal auf, einen anderen Stadtteil Tokyos zu besuchen und machte mich auf nach Ueno.

Hier lief ich ein wenig durch die Gegend und fand mich im Enddefekt im Ueno-Park wieder, welcher auch den Ueno-Zoo beheimatet, welchen ich an diesem Tag aber nicht besuchte.

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Aber diese kleine Oase mitten in Tokyo lud wirklich zum verweilen ein. Hier ging ich ein wenig meines Weges und habe mich hier unheimlich wohl gefühlt.

Dieses Grün, ab vom ganzen Stadttrubel hatte durchaus etwas für sich.

Und so endete mein Tag. Für den nächsten Tag hatten Sophia und ich uns vorgenommen den Kaiserpalast zu besuchen. :)

 



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