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Tag 3 | Über den Wolken in Osaka

Heute möchte ich euch von meinem dritten Reisetag in Japan, im Jahr 2014 erzählen.

Nach einer durchaus entspannten Nacht in Osaka ging es für uns heute über die Wolken. Und ja, das ist wörtlich gemeint. Am heutigen Tage erwarteten uns nämlich Gebäude, die dem ein oder anderen Höhenangsthaber den Schweiß auf die Stirn treiben sollte.

Als erstes ging es für uns zum Umeda Skybuilding. Die höchste Plattform, durch Aufzug und Rolltreppen zu erreichen führte uns 173 Meter über die Erde.

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Nachdem wir uns erst einmal in den Aufzug gestellt hatten und die Meter nur so an uns vorbeischnellten, kamen wir auf der ersten Plattform an. Hier war noch alles relativ normal.

Man hatte die Möglichkeit durch die Fenster nach draußen zu blicken, sein Schicksal zu ziehen, Fotos zu machen…

Und ich hatte die Möglichkeit mich einfach unheimlich zu freuen. Ich entdeckte etwas, was mir viel bedeutete, in einer Galerie, welche wohl die höchsten Gebäude der Welt zeigen sollte.

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Er war es tatsächlich. Der Kölner Dom! Zack! Mitten in Japan!
Eine der größten Kirche der Welt, in meiner Nähe… ist auch in Japan dabei. Ich habe mich wirklich gefreut. Ein Stückchen Heimat in einem Land zu finden, welches so völlig anders ist, als unseres hatte schon etwas für sich. ♥

Wer den Ausblick nicht nur durch dickes Festerglas betrachten wollte, nahm die Rolltreppe, die fast bis auf das Dach führen sollte.

 

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Nach ein paar kurzen Treppenstufen, standen wir nun endlich auf dem Dach des Umeda Skybuildings. Und es war verdammt windig dort oben. Unsere Fotos mit zersaustem Haar möchte ich euch nun an dieser Stelle ersparen, weshalb es nur ein Foto der hübschen Aussicht gibt.

 

 

 

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Man hatte die Möglichkeit in alle Himmelsrichtungen einmal über Osaka zu schauen. Des Weiteren erhielten wir die Anregung, dass man hier oben auch heiraten könnte. Na, wer sich die Tonnen Haarspray in die Haare schmieren möchte… Ansonsten gäbe das sicher schöne Hochzeitsfotos…

Von hier aus hatten wir auch einen wundervollen Blick auf zwei weitere Gebäude, welche wir heute noch erstürmen wollten. Das riesige Kaufhaus HEP5, welches auf seinem Dach ein Riesenrad beherbergt und das bekannte Schloss von Osaka, ein farbenfrohes Bauwerk.

Nun ging es jedoch erst einmal zu einem Ort, welche viele von uns mit ihrer Kindheit verbanden.

Wir gingen in das PokémonCenter, welches im obersten Stockwerk eines Einkaufscenters lag. Doch bevor es hochging, entdeckte ich diese beide Bilder, die mich wirklich freudig stimmten…

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Hunde erlaubt! (Wir reden von Service-Hunden…) Im Kaufhaus! Ich war von den Socken… Schließlich kennt man als Deutsche meist nur den Wortlaut “Wir müssen leider draußen bleiben.”

Mir hat’s gefallen.

 

Aber nun führte unser Weg in die Kindheit und viele von uns ließen es sich nicht nehmen, den ein oder anderen Merchandising-Artikel zu kaufen.

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Auch ich habe mir etwas Kleines mitgenommen, was euch auf einigen Fotos, welche ich hier online stellen werde, noch begegnen wird. :)

Für unsere Mittagspause ging es nun ins HEP5. Dem besagtem Kaufhaus mit dem Riesenrad auf dem Dach. Von der Reiseleitung für eine Pause freigestellt, hatte jeder die Möglichkeit mal durch das Kaufhaus zu wuseln und sich mit den neusten Dingen einzudecken.

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Auf Hinweis meiner Reiseleitung, wo es in Osaka den besten Crêpe gibt, sind einige von uns ihr gefolgt, auf das Dach, wo uns ein wundervolles Riesenrad erwartete.

Ich genoss gerne die Aussicht bei strahlendem Sonnenschein von dieser Attraktion aus. Es hat sehr viel Freude bereitet.

Anschließend kamen wir an unseren Crêpe, welchen wir uns aus einer Vielzahl zwischen herzhaftem und süßen aussuchen konnten.

 

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, zu dem Crêpe mit Banane, Sahne und Schokosauce zu greifen. Und er war verdammt lecker! (Wenn man mich bis heute fragt, wo ich den besten Crêpe in Japan gegessen habe… hier!)

Nun ging es aber zum Wahrzeichen der Stadt: dem Schloss von Osaka.

1597 eröffnet und eine der Hauptrollen spielend bei der Vereinigung Japans im 16. Jahrhundert hat diese Burg niemals ihren Charme verloren.

Sie war mir aus unzähligen Animebildmaterial aus einem meiner Lieblingsanime  “Meitantei Conan” (zu dt. Detektiv Conan) bekannt und ich habe mich sehr gefreut, dieses Bauwerk einmal in Real erleben zu dürfen.

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Auf dem Weg dorthin konnten wir feststellen, wie in vielen weiteren Städten später auch, wie sehr Gegenwart und Vergangenheit vom Aussehen her verschmolzen sind.

 

 

Die Burg begrüßte uns majestätisch, wie es sein musste. Bei dem tollen Wetter, was wir hatten, ging es einem gleich noch besser, einen seiner Kindheitsträume zu verwirklichen.

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Und auch hier hatten wir die Möglichkeit die Burg zu betreten, was wir alle gerne genutzt haben. (vor allem, da es drinnen kühler war. :D)

Man hatte die Möglichkeit auch hier bis auf die oberste Plattform zu steigen (Treppen, nicht als Treppen…) und eine weitere grandiose Aussicht über Osaka, nun in der Mittagssonne zu genießen.

 

 

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Hier ein Ausblick, der in Wahrheit noch viel schöner war.

Die Tatsache, dass man so viel grün sieht, in so einer Großstadt stimmt einen glücklich.
Anschließend machten wir im Park eine kleine Rast und ließen es uns gut gehen. Bei Eis, Melone und vielem mehr.

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Hier seht ihr das kleine Plüschmonster, welches ich mir im PokémonCenter gekauft habe und was ab sofort immer mit unterwegs war. Es ist mein Lieblingspokémon aus der ersten Generation: Blitza.

Anschließend ging es für uns zurück in die Innenstadt von Osaka, zum Elektronik-Manga-Highlight-Viertel DenDenTown. Hier hatten wir die Möglichkeit noch ein wenig einzukaufen und somit war der erste – offizielle – Teil dieses Tages beendet.

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Später ging es für einige von uns noch in ein Curry-Restaurant, in welchem wir – bestückt von netten extragroßen Papierservietten – den Tag haben ausklingen lassen.

Das war also unser erster richtiger Tag in Japan. Wir haben jede Menge erlebt und hatten unheimlich viel Freude (und ein bisschen weniger Geld in der Reisekasse…)

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