Tag 5 | Im Auge des Phönix, Hello Uji and Kyoto!

Ortswechsel.

Heute sollte es für uns, über Uji nach Kyoto gehen. Meiner absoluten Traumstadt. ♥

Aber erst einmal: Uji!

Ein kleines Städtchen, welches noch an das alte, ursprüngliche Japan erinnert. Kleine Gassen, viel Natur; einfach wunderschön.
Hier hieß unsere erste Station “Ho-Oh Halle” (Hoo-do) bzw. der Byodo-In Tempel.
Wer das Glück hatte eine 10¥-Münze in der Hand zu halten, wird das Abbild dieser Erbauung auf der Rückseite wahrgenommen haben.
Als Weltkulturgelände registriert zeigt es ein unheimlich friedvolles Bild Japans.

Wieso aber Ho Oh, also Phönix?
Die Halle steht inmitten eines Teiches und erinnert an einen Phönix, der seine Flügel ausbreitet.
Zwei Phönixe oben auf ergänzen das Bild.

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Nach einem Besuch im anschließenden Museum und dem Betrachten der dazugehörigen Glocke ging es für uns weiter zum Ujigami-jinjs Schrein, Japans ältester, heute noch existierender Shinto-Schrein.

Da niemand anderes zu diesem Zeitpunkt vor Ort war, hatten wir die Möglichkeit uns seelenruhig und mit allen Sinnen diesem Schrein zu nähern.
Ein wundervolles Erlebnis, was viele von uns auch in Fotos festgehalten haben.

Sicher weiß der ein oder andere, dass man sich bei solchen Besuchen, sowohl die Hände- als auch den Mund rituell reinigt; hierzu gab es eine bebilderte Anleitung, welche mit ihren bunten Farben viel Aufmerksamkeit auf sich zog.

 

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Wie an vielen anderen Orten in Japan, ist man auch in Schrein- und Tempelanlagen nicht “verschont”: Souveniere.
So weit das Auge reicht.

Anschließend ging es für uns über kleine Straßen zurück in den Stadtkern. Hier hatten wir die Möglichkeit gemeinsam etwas zu essen oder uns in den kleinen Läden umzuschauen.

Viele von uns nahmen die Chance war, um einen Laden auszuprobieren, in welchem man sich sein Bentō selber zusammenstellen konnte.

Anschließend hatten wir die Möglichkeit noch ein wenig Freizeit, in diesem Ort zu verweilen. Während einige noch ein wenig die Geschäfte inspizierten, wurde ein Teil der Reisegruppe vom Fernsehsender ABC zu einer Teezeremonie eingeladen.
Ziemlich perplex, aber dankend wurde dieses Angebot angenommen. :)

Gegen Nachmittag ging es für uns nach Kyoto, unserem weiterem großen Halt während unserer Japanreise.
Nachdem wir die Möglichkeit hatten uns kurz im Hotel frisch zu machen, machten wir uns auf den Weg zum mit wahrscheinlich bekanntesten Fotomodell in ganz Kyoto, dem Fushimi-Inari-taischa Schrein. (Der Schrein der tausend Torii.)

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Nach einer rituellen Reinigung, lief unser Weg an abertausenden, gefalteten Kranichen vorbei. Wunderschön bunt, aber eine leider viel zu traurige Geschichte im weitesten Hintergrund.

 

 

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Hier die Geschichte über das junge Mädchen Sadako, welches an Leukämie, in Folge des Atombomenabwurfs über Hiroshima erkrankte.

 

 

Anschließend machten wir uns auf den Weg durch den Torii-Tunnel, der an wie 10.000 Torii zählen soll. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit zum Zählen gehabt, da es zu regnen begann.

Doch während meines Working Holidays möchte ich die Spitze des Torii-Berges erreichen.

Nachdem es uns also nicht vergönnt war, die Strecke abzulaufen, fuhren wir mit der Bahn wieder zurück zum Hauptbahnhof Kyotos, in welchem sich die Reisegruppe aufteilte und zwei Ramenläden besuchten.
Hier konnte ich das erste Mal mein Japanisch richtig anwenden, da unsere Reiseleitung einige Tische weit entfernt saß. Die Bestellung auf Japanisch hat aber glücklicherweise funktioniert. Und es hat geschmeckt. ^.^

Gegen Abend hatten wir die Möglichkeit noch ein wenig Freizeit zu verbringen; doch nach diesem ereignisreichen Tag, nahmen meine Zimmerkameradin und ich uns mal das japanische TV-Programm vor und beschäftigten uns mit Nachrichten (in welchem wir über einen Taifun in Osaka hörten, wo wir uns am Morgen noch befanden) und einem neuem Pokémon-Kurzfilm.



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