Tag 6 | Nasses Kyoto

Leider hatte es die ganze Nacht durchgeregnet. Dies versprach zwar Abkühlung, doch war der ein oder andere Programmpunkt nicht ausführbar. Schade.

Heute ging es also durch ein nasses Kyoto.

Unser Tag startete mit dem Besuch des Tenryū-ji. Einem Tempel, nahe der Bambuswälder Kyotos gelegen.

Da wir nicht die Möglichkeit hatten viel zu fotografieren, wegen des vielen Regens, gibt es leider nur wenig Einblicke dieses Tempels, welcher mit anderen antiken Gebäuden 1994 in den Stand des “Historischen Kulturerbes in Kyoto“, durch die UNESCO erhoben wurde.

Eines meiner Lieblingsbilder, die ich auf dieser Reise machen durfte, entstand aber hier.
Und ich möchte es euch nicht vorenthalten.

Für mich zeigt es Japan von einer seiner schönsten Seiten. Voller Ruhe und einer wundervollen Natur.

jr14

Nach dem Tempelbesuch wollten wir uns, wie viele andere auch, den Bambuswald ansehen. Doch wegen des ständigen Regens und den daraus resultierenden Ergebnissen, war dies leider nur von kurzer Dauer.

Unser Weg führte anschließend am Nonomiya-Schrein vorbei, den wir genau betrachteten. Doch leider zwang uns auch hier der Regen in die Knie, sodass wir unseren Weg fortsetzten.

Als weiterer Punkt stand auf unserem Plan der Affenberg (jp. Iwatayama) in Arashiyama. Doch wegen des Taifuns, welcher sich nun auch den Weg in unsere Richtung bannte, war uns der Besuch verwehrt.

Hier bekam ich das erste Mal eine dringende Nachricht aus der Heimat, meiner besten Freundin. Ob denn alles in Ordnung war; sie hatte die Nachrichten gesehen und kam vor lauter Sorge beinahe um.
In Japan kam mir das Ganze gar nicht so schlimm vor… Ja, es war nass. Wir konnten nicht alles erleben, was wir vorhatten… Aber war es so schlimm? Mhm.

Nun ja.

Da wir den Affenberg nicht besuchen konnten, hatten wir unsere Mittagspause ein wenig vorgezogen. Hier erlebte ich auch das erste Mal beheizte Toilettensitze… Nach dem ganzen Regen: wunderbar!
Leider durften wir nicht für lange Zeit dort verharren, da wir einen Zug (ala Chihiros Reise ins Zauberland) in Richtung der Toei-Eigamura-Filmstudios nahmen, welche sich im Toei Kyoto Studio Park befanden.

Hier empfing uns Edo, das alte Tokyo, in vielen seiner alten Facetten. Wir bewegten uns durch den Regen, der auch hier keinen Halt machte und uns erst in Ruhe ließ, als wir einen kleinen Unterrichtsraum besuchten, in welchem uns ein waschechter ( ;) ) Samurai einige seiner Utensilien vorstellte.

Wir durften sogar ein Replika eines Samurai-Schwerts, welches bei Filmen benutzt wurde, in die Hand nehmen. Für ein Replika war es aber ganz schön schwer. :D

 

Anschließend ging es in die Filmstudioecken, die für Anime und die bekannten Studio Ghibli-Filme freigehalten wurden.

jr18
Mein damaliger Lieblingsanime: Ojamajo Doremi ♥

 

 

Nachdem wir uns noch im Fanshop umschauen konnten (und meine Zimmerpartnerin und ich uns ein zweiteiliges Set Hasenanhänger gekauft haben ♥) ging es wieder, mit nassen Schuhen, ins Hotel.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.