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Warum Australien, wenn man Irland haben kann? | #Travelwölkchen

Hallo zusammen!

Endlich: der große Tag ist da! Heute startet der erste Austausch von Tina und mir unter dem Hashtag ‘Travelwölkchen’! 
Meine Beiträge auf ihrer Seite, ihre Beiträge auf meiner Seite; ab sofort, jeden letzten Donnerstag im Monat. 

Mit ihr habt ihr die Möglichkeit nach Irland zu reisen, wo Tina ihr Work and Travel verbracht hat! 

5 Gründe, warum du
(d)einen Auslandsaufenthalt
in Irland
machen solltest!

Ein halbes Jahr Work-and-Travel in Irland statt in Australien oder Neuseeland? Warum nicht?! Tina alias TravelTina mit fünf Gründen für einen Auslandsaufenthalt auf der grünen Insel.

copyright: TravelTina

„Warum machst du Work-and-Travel eigentlich nicht in Australien?“ „Macht man Work-and-Travel nicht eigentlich in Neuseeland?“ „Wieso willst du denn Work-and-Travel in Irland machen?“

Solche oder so ähnliche Fragen waren (fast) immer die erste Reaktion auf meine Entscheidung, 2015 für ein halbes Jahr Work-and-Travel nach Irland zu gehen. (Es ging dann im Endeffekt vier Monate nach Irland und zwei nach Schottland, aber das war anfangs noch nicht ganz ausgearbeitet). Gegenfrage: Warum denn auch nicht? Zugegeben, die ‚Big Four’  für Work & Travel sind Australien, Neuseeland, Kanada oder USA. Warum habe ich mich also für ein europäisches und noch dazu so kleines Land entschieden?

1. Es ist ein Englisch sprachiges Land! Ich wollte unbedingt Englisch sprechen, ohne dafür über den Ozean ans andere Ende der Welt zu reisen (und ich brauchte kein Visum, es gab keine komplizierten Einreisebestimmungen, und und und). Und da blieb mir nur Irland, oder Großbritannien, denn ich wollte Englisch-Muttersprachler und nicht ein Land, in dem Englisch gesprochen wird. Warum es dann doch Irland geworden ist, wo doch alle immer sofort an London, die Queen, Union Jack und Afternoon Tea denken?

2. Ganz einfach: Die Republik Irland ist eine eigenständige Insel und gehört nicht wie viele fälschlicher Weise denken zum Vereinigten Königreich. Somit ist Irland nicht britisch, sondern irisch und hat dadurch den Euro. Nicht zu verwechseln mit Nordirland. Das liegt zwar auch auf der Insel, gehört aber zu Großbritannien. (Plus: War damals noch nicht im Traum dran zu denken oder überhaupt die Rede davon, aber: Wer weiß was der Brexit bringt.)

copyright: TravelTina

3. Ich habe mich vor ab lange mit dem Thema Work-and-Travel in Irland vs. Großbritannien beschäftigt und mich dann für Volunteering als Variante entschieden, also Arbeiten für Kost und Logis. Meine Recherche auf den unterschiedlichen Plattformen hat mir damals das Gefühl gegeben, dass das für die Briten irgendwie Neuland ist. Vor allem Workaway, die Plattform für die wir uns entschieden haben, bot mehr Möglichkeiten in Irland an. (Das kann sich in den drei Jahren natürlich geändert haben). Mehr zum Thema Workaway findest du hier

4. Die Iren gelten als herzlich, offen, fröhlich – die Briten dagegen als zurückhaltend, steif und konservativ. Natürlich sind das alles Vorurteile, es gibt überall solche und solche. Das war allerdings auch ein Pluspunkt für Irland. Und was soll ich sagen? Meine Erfahrung zeigt, dass ein kleines bisschen an den Vorurteilen dran ist (ich habe schließlich in beiden Ländern gearbeitet). Du hast den Bus verpasst und musst nun kilometerweit durch die grünen Felder stapfen? Nicht in Irland! Du brauchst nicht mal den Daumen rausstrecken. Ich habe erlebt, dass 90 Prozent der Iren von sich aus anhalten und fragen, wohin du willst und ob sie dich ein Stück mitnehmen können. 

5. Irland ist klein. Mit einer Gesamtfläche vom rund 84.500 Quadratkilometern ist sie etwa so groß wie Bayern. Damit ist sie die drittgrößte Insel Europas. Also groß genug, um nach ein paar Monaten nicht schon alles gesehen zu haben, so wie beispielsweise nach einigen Tagen auf den Kanaren; aber auch klein genug, um schnell von A nach B oder besser, Nord nach Süd oder West nach Ost zu kommen. So kommt man von der Hauptstadt Dublin im Osten in nur drei Stunden mit dem Bus nach Galway, dem Herzen der Westküste sowie nach Cork, ganz im Süden der Insel. Das heißt, man kann sogar Tagestrips machen, wenn man möchte. Wir sind in Dublin gestartet und sind im Uhrzeigersinn die Insel entlang in knapp vier Monaten. Killarney an der Westküste haben wir dabei irgendwie nicht mit eingeplant – kein Problem, das konnten wir günstig und schnell mit einem Wochenendtrip von Dublin aus machen. Dadurch, dass alles relativ nah beieinander liegt, sind die Überlandbusverbindungen sehr gut ausgebaut und günstig. Das ist wichtig, denn in Irland bekommt man nur schwierig einen (günstigen) Mietwagen, solange man unter 25 ist. 

copyright: TravelTina

Das sind meine fünf Gründe, warum ich meinen Auslandsaufenthalt in Irland gemacht habe – vielleicht werden es ja auch deine? Mehr Fakten und Geschichten von mir aus Irland lest ihr auf Reisewölkchen am 29. November.

copyright: TravelTina

#Travelwölkchen – das ist das gemeinsame Gastblog-Projekt von Reisewölkchen und TravelTina. Jeden letzten Donnerstag im Monat, dem #TravelwölkchenThursday, berichtet TravelTina auf Reisewölkchen über ihre Herzensheimat Irland. 2015 war sie ein halbes Jahr in Irland und Schottland mit ihrem Rucksack unterwegs und kehrt seit da an regelmäßig auf „ihre“ grüne Insel zurück. Ihren Blog findet ihr hier: www.travel-tina.de 

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