Wohin niemand will – How to kill yourself abroad

Wohin niemand will – How to kill yourself abroad


Perfekt für die Entdecker von morgen und für alle, die schon immer gewusst haben, dass es daheim doch am schönsten ist…

Informationen zum zweiten Bild, folgender Klappentext, am Schluss

Als das Buch uns erreichte, war ich unheimlich glücklich. Endlich mal ein „Reiseführer“ der einem die Welt zeigt, wie man sie nicht unbedingt sehen möchte. Aber wie sie eben ist.

Markus Lesweng bietet uns in seinem Buch eine Vielzahl verschiedenster Länder (von Deutschland bis ins Universum), die bestimmt einem einige wunderschöne Fotoaufnahmen ermöglichen, bei welchem man sein Leben aber zum Teil durchaus aufs Spiel setzen kann.

Auf 186 Seiten entdeckt man die interessantesten (Lost) Places und beim durchlesen ist man doch sehr interessiert daran, all‘ das Beschriebene doch einmal live zu erleben; egal, wie gefährlich es doch sein mag.

Aber schon die Weltkarte am Anfang, mit all‘ ihren Informationen, was einen quer über den Erdball erwartet (Schwefelgase, Erfrieren, Spurloses verschwinden, Dichtestress, Gottes Zorn um nur ein paar zu nennen) lässt einen nicht nur die Stirn runzeln, sondern motiviert auch zum Kopfschütteln und bei manchen Plätzen zum Gänsehaut bekommen. Und das ohne das man vor Ort ist.

Ein Inhaltsverzeichnis bietet eine grandiose Übersicht, über die verschiedensten Länder (England, Norwegen, Indien, Indonesien, Japan, Schottland, Kamerun, …) und ihren hervorstechendsten Merkmale.

Im Buch selber lernt man, wo sich die giftigsten Schlangen und die – entschuldigt – ekligsten Spinnen herum treiben, welche Orte man meiden sollte, wenn man nicht eines plötzlichen Todes sterben möchte.

Der Untertitel des Buches lässt gleich erahnen, was man denken könnte bei diesem Buch: der Atlas für Waghalsige, Leichtsinnige und Lebensmüde – und er hat bei manchen Destinationen absolut kein Unrecht. Bei anderen wiederrum lässt sich die Gefahr gut bannen, wenn man sein Glück einfach nicht hundertprozentig herausfordert.

Beim Lesen des Buches hat sich eine Welt aufgetan, in welcher ich mir gesagt habe: das ein oder andere Land möchtest du trotz (oder vielleicht genau deswegen) dieser Einblicke besuchen. Mein Freund ist aber schon zusammengezuckt, als ich zweimal Japan in diesem Buch erwähnt habe. (Es wird ein toller Herbsturlaub drüben; ich sehe das schon kommen. ^//^)

Für jeden Reisenden, der mal einen anderen Blick auf unsere Welt riskieren möchte, ist dieser Atlas ein passendes Mitbringsel/Geschenk/zum selbstkaufen.

Die aufgenommenen Fotos vermitteln absolutes Fernweh, aber das hat man wohl bei jedem Atlas. Oder bei den meisten.

Wer einen dieser Wahnsinnsorte einmal besuchen möchte: bei jeder Destination gibt es eine kleine Legende mit den Faktoren Kosten, Gefahr und Spektakel. Wer weiß: vielleicht ist für den ein oder anderen doch ein neuer interessanter Ort dabei?!

Ich für meinen Teil lebe erst einmal damit, nur über diese Orte zu lesen. Das aber mit einer wahnsinnigen Freude! Und mein Freund beobachtet dies – so glaube ich – mit einer speziellen Sorge; denn nicht nur, dass er verreisen muss, sondern das er vielleicht zu einem dieser Ziele einmal mit muss. Aber nun gut: das bleibt abzuwarten. Ich halte euch auf dem Laufenden! ;)

Auch bei diesem Titel möchte ich mich ganz herzlich beim ConBook-Verlag für ein Rezensionsexemplar bedanken. Schon alleine beim Lesen der Pressemitteilung wusste ich, dass das mein neuer Lieblingsatlas wird und das auf eine ganz wundersame Weise.



How to kill yourself abroad –
Der Atlas für Waghalsige, Leichtsinnige und Lebensmüde
Markus Lesweng
ConBook-Verlag
ISBN: 978-3-95889-201-9
19,95€

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